Ausstellung

Es war einmal...

20 Märchen der Gebrüder Grimm zum Sehen und Hören
für Kinder und ihre Erwachsenen

Samstag, 03. Dezember bis Sonntag, 18. Dezember
Öffnungszeiten: Mi-So, 11-17 Uhr, Schulklassen und Gruppen ab 8 Personen nach Absprache gerne auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.
Eintritt: frei!

Es war einmal…..
so beginnen die meisten Märchen der Brüder Grimm!
Damit entführen sie Vorlesende, Lesende und Zuhörende in eine längst vergangen geglaubte Phantasiewelt. Aber Märchen leben fort: immer, und immer und immer weiter bis heute.
Ob wir heute ein modernes Märchen z.B. „Harry Potter“ lesen oder „Hänsel und Gretel“ in der Ursprungsfassung von 1812, lebendig sind und bleiben die Geschichten von gruselnden Abenteuern, tapferen Kindern oder Jugendlichen, großen und kleinen Heldentaten, liebenswerten oder merkwürdig, angsteinflößenden Gestalten – zeitlos ist und bleibt der Charme des Unerwarteten, unmöglich Scheinenden, das Wissen um den Mutigen, der die Welt erobern kann.
Die „Märchen der Brüder Grimm“ wurden teils von ihnen selbst geschrieben oder als Erzählungen aus dem „Volksmund“ überliefert.

Die Märchen der Brüder Grimm beschäftigten auch die in Hohenschäftlarn bei München lebende Künstlerin Traudl Klor, als sie vor etwa 25 Jahren beschloss, ihrem Lieblingsmärchen „Dornröschen“, ein Gemälde zu widmen.
Wer die Künstlerin kennt und schätzt weiß, wie sehr sie von der Kraft der Liebe, der Güte, der Zuversicht und dem Selbstvertrauen überzeugt ist und danach auch lebt. Von ihr erfährt man keinen Tadel, keinen Zorn, keinen Groll.
„Das Märchen Dornröschen“, sagt sie: „vermittelt in der Gestalt des Prinzen eben diese Kraft des Selbstvertrauens, die Kraft der Liebe sowie den Glauben an die Überwindung aller Hindernisse. Dies subsumiert in dem erlösenden Kuss, den er der Prinzessin auf die Lippen haucht. Durch den Kuss erlischt der unheilsame Zauber.
Und so widmete die Künstlerin diesem Märchen ein zauberhaftes Gemälde.
Kein Wunder, dass ihre Tochter Anne nach dessen Fertigstellung nicht nur begeistert war, sondern ihre Mutter beschwor, weiteren Märchen ihre künstlerische Aufmerksamkeit zu schenken.
Und so entstand nach und nach über einen Zeitraum von über zehn Jahren die Serie: „Grimms Märchen – ein unvergänglicher Zauber“, bestehend aus 20 Gemälden, gemalt in Öl auf Leinwand und den Maßen 120 cm x 60 cm.

Zu der Bilderserie, die wir kompakt im Großen Saal der Drostei zeigen, hat Evamaria Brehm moderne Textfassungen geschrieben, die sprachlich in unsere Zeit passen, ohne aber das Märchenhafte zu verlieren.

In dieser Ausstellung können Kinder und Erwachsene beides: Märchen hören (die einzelnen Texte stehen als Audiodatei zur Verfügung) UND sehen.
Und darüber hinaus erscheint zur Ausstellung ein Buch mit den Märchentexten und Bildern.

Bilder von Traudl Klor
Textbearbeitungen: Dr. Evamaria Brehm