Sonntag, 14. Juni 2026, 19 Uhr
Chiara Sannicandro Violine
Lili Bogdanova Klavier
Annie Jacobs-Perkins Violoncello
Tickets im Vorverkauf:: 22€/ 20€, erm. 16€
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Abendkasse: zzgl. 1€
Vorverkauf online auf www.drostei.de, in der Drostei sowie allen Eventim-Vorverkaufsstellen
Das Trio Brontë wurde 2022 in Berlin gegründet und besteht aus der deutsch-italienischen Geigerin Chiara Sannicandro, der bulgarischen Pianistin Lili Bogdanova und der amerikanischen Cellistin Annie Jacobs-Perkins. Aufgewachsen mit den leidenschaftlichen, turbulenten Romanen der Brontë-Schwestern, ist das Trio nach den Brontës benannt und von ihrer Leidenschaft für das Geschichtenerzählen, ihrer Intelligenz und ihrer Kameradschaft inspiriert.
Mit dem Programm „Emily Brontë’s influences“ lassen die drei Musikerinnen imaginäre Verbindungen aufleuchten, denn begegnet sind sich Beethoven, die Mendelssohns und die Brontë-Schwestern nie. Was sie eint, ist ihre emotionale Intensität und die innere Dramatik, mit der sie auf eine Zeit des Umbruchs reagieren: Auf sich verändernde Rollenbilder, neue politische Ideen oder auch die Industrialisierung.
Und so ist es vielleicht gerade diese „Nicht-Begegnung“, die dieses Programm so spannungsreich macht.
Ludwig v. Beethoven – Klaviertrio Op.70, Nr.1 “Geistertrio”
Fanny Mendelssohn – Klaviertrio in d-moll, Op.11
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Fanny Mendelssohn – Adagio für Violine und Klavier
Fanny Mendelssohn – Capriccio für Violoncello und Klavier
Felix Mendelssohn – Klaviertrio in c -Moll, Op.66
Trio Brontë ist erster Preisträger und Gewinner des Sonderpreises beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne, 1. Preisträger des Ilmari-Hannikainen – Internationalen Kammermusikwettbewerbs, sowie 2. Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs:
2025 war ein aufregendes Jahr für das Trio: Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen veröffentlichte das Ensemble sein Debütalbum mit Franz Schuberts Klaviertrio B-Dur und Wolfgang Rihms Fremde Szene III, das von der Presse begeistert aufgenommen wurde. Gelobt wurde das Trion gleichermaßen dafür, ihre Instrumente wahrhaft zum Klingen zu bringen (Klassik heute) und für ihre Sensibilität für die feinsten Nuancen, wie auch für ein kraftvolles Spiel, ohne großes Zaudern (Deutschlandfunk Kultur). Das Trio bewegt sich bewusst zwischen unterschiedlichen Klangwelten und bringt Neugier, Fantasie und Spontaneität in sein gesamtes Repertoire ein.